Mietrecht


EIN ALLTÄGLICHER FALL

Wohnraummietverhältnis
Der Vermieter will dem langjährigen Mieter kündigen, um Wohnraum für sich oder Angehörige zu schaffen.
Möglicherweise kommt es auch zum Streit über den Zustand der Wohnung bei Beendigung des Mietverhältnisses da der Mietvertrag vorsieht, dass der Mieter in regelmässigen Zeitabständen auch die Renovierung durchzuführen hat. Ebenfalls findet sich im schriftlichen Mietvertrag unter der Rubrik  "Schönheitsreparaturen" eine sog. "Quotenabgeltungsklausel".
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RICHTIGES VERHALTEN IST ENTSCHEIDEND
Es kommt darauf an, sich von Anfang an richtig zu verhalten.
Hält die Kündigung gegebenfalls einer gerichtlichen Nachprüfung stand ? 
Ist die Klausel im Mietvertrag, die den Mieter in regelmässigen zeitlichen Abständen zur Durchführung von Schönheitsreparaturen (Renovierungen) verpflichtet, überhaupt wirksam ?
Für den Rechtsuchenden ist es ausserordentlich wichtig, frühzeitig fachlichen Rat einzuholen, am zweckmässigsten bereits bei der Vertragsgestaltung.
Schliesslich hängen eine ganze Reihe von Entscheidungen von der Beantwortung dieser Fragen ab.
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ANWALTLICHER RAT
Das Wohnraummietrecht wird durch eine sehr umfangreiche und differenzierte Rechtsprechung geprägt. Häufige Gesetzesänderungen tragen auch nicht gerade zur Transparenz und Rechtssicherheit bei. Deshalb wahrt frühzeitiger anwaltlicher Rat eines im Mietrecht versierten Rechtsanwaltes Ihre Interessen.
Ein Anwalt wird Sie u.a. darüber beraten,
ob eine Kündigung berechtigt ist,
ob und gegebenenfalls welche Renovierungsarbeiten
   bei Auszug fällig werden,
unter welchen Voraussetzungen eine Mieterhöhung
   zulässig ist,
welche Nebenkosten der Vermieter umlegen darf.
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UND DIE KOSTEN ?
Richtig ist, dass Rechtsrat mit Kosten verbunden ist. Bedenkt man aber, welche schwerwiegenden finanziellen Folgen mit einer falschen Entscheidung verbunden sein können, so gebietet es die wirtschaftliche Vernunft, frühzeitig anwaltlichen Rat einzuholen.
Im Übrigen ist eine Rechtsschutzversicherung, die das Risiko „Mietrecht”  absichert, ihre Prämien wert. Gerade beim Streit um den Umfang von Renovierungspflichten werden von den Gerichten häufig kostenintensive Sachverständigengutachten eingeholt. Da kann man als Rechtsuchender schon sehr viel gelassener den Dingen entgegensehen, wenn einem das Kostenrisiko von einem Rechtsschutzversicherer abgenommen wird.
Erhältlich ist eine Rechtsschutzversicherung übrigens nicht nur für den Mieter, auch der Vermieter kann die von ihm vermieteten Wohneinheiten über eine Rechtsschutzversicherung absichern. 
Insbesondere im Fall von notwendig werdenden Räumungsklagen gegen zahlungssäumige Mieter wird ein Vermieter die Prämien für seinen Rechtsschutzversicherer als "gut investiert" erachten, schlägt doch allein die Kostenvorschussanforderung des Gerichtsvollziehers im Falle einer durchzuführenden Zwangsräumung der Mietwohnung regelmäßig mit hohen vierstelligen Beträgen zu Buche.
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WELCHE TYPISCHEN BEREICHE UMFASST DAS MIETRECHT NOCH ?

- Begründung und Kündigung von Mietverhältnissen

- Gestaltung von Gewerberaummietverhältnissen bzw. Pachtverträgen

- Prüfung von Wohnraummietverträgen (z.B. Renovierungsklauseln)

- Mietmängel und Mietminderung

- Schönheitsreparaturen und Schadensersatz

- Rückforderung von Mietkautionen

- Prüfung von Betriebskostenabrechnungen

- Abwehr von unberechtigten Mieterhöhungen

- Kündigung wegen Zahlungsverzuges, Eigenbedarf usw.
- Geltendmachung von Mietrückständen

- Durchführung von Räumungsklagen und Zwangsräumungen

- Kostenmietrecht (staatlich geförderter Wohnungsbau)

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DEZERNAT: RA Hunold 
                      Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht