Sozialrecht


EIN ALLTÄGLICHER FALL
Ein schwerer Betriebsunfall.
Eine tonnenschwere Last fällt herab und der Arbeitnehmer erleidet Quetschungen im Fussbereich, die Amputation einiger Zehen ist unumgänglich. Aber: "Glück im Unglück", es hätte alles noch schlimmer kommen können.
Von der Berufsgenossenschaft wird das Ereignis als "Berufsunfall" anerkannt. Die Gewährung einer Rentenleistung wird jedoch mit der Begründung abgelehnt, es sei eine erhebliche Beeinträchtigung des Arbeitnehmers in seinem ausgeübten Beruf nicht feststellbar.
Mit einer ähnlichen Begründung wird der Antrag des geschädigten Arbeitnehmers auf Feststellung eines Grades der Behinderung (GdB), gegebenenfalls unter Einschluss von Merkzeichen wie zum Beispiel "G" (= gehbehindert) oder "a.G." (= aussergewöhnlich gehbehindert), vom zuständigen Versorgungsamt abgelehnt.
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RICHTIGES VERHALTEN IST ENTSCHEIDEND
Besteht eine Chance, gegen die ablehnenden Entscheidungen der Berufsgenossenschaft und des Versorgungsamtes erfolgreich vorzugehen mit dem Ziel, eine Rentenleistung oder aber einen Grad der Behinderurng (GdB) von wenigstens 50 und damit den sog. "Schwerbehindertenstatus" zu erreichen ? 
Welche Maßnahmen müssen ergriffen und welche Fristen beachtet werden ?
Von der Beantwortung dieser Fragen hängt die Zukunft des Betroffenen in sozialer und auch arbeitsrechtlicher Hinsicht (erweiterter Kündigungsschutz nach dem SchwbG) in erheblicher Art und Weise ab.
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ANWALTLICHER RAT
Das Sozial- und Sozialversicherungsecht ist durch eine umfangreiche fachgerichtliche Rechtsprechung geprägt. Häufige und von der jeweiligen politischen Situation geprägte Gesetzesänderungen machen die Materie zusätzlich kompliziert. Für den Rechtsuchenden wird es immer schwieriger, den Überblick zu behalten und seine Chancen richtig einzuschätzen. Deshalb ist frühzeitiger fachlicher Rat eines im Sozialrecht versierten Rechtsanwaltes wichtig, um die Interessen des Rechtsuchenden zu wahren.
Wir beraten Sie darüber
ob und mit welcher Erfolgsaussicht gegen eine Entscheidung (Verwaltungsakt) 
  
der betreffenden Behörden vorgegangen werden kannn,
welche Anträge gegebenenfalls noch in Betracht kommen, um beispielsweise  
   den Arbeitsplatz zu sichern (z.B. Gleichstellungsantrag),
welche Möglichkeiten bestehen, weitergehende Unterstützungsleistungen zu
   erhalten 
und über vieles mehr.
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UND DIE KOSTEN ?
Richtig ist, dass Rechtsrat mit Kosten verbunden ist. Bedenkt man aber, welche schwerwiegenden finanziellen Folgen mit falschen Entscheidungen verbunden sein können, so gebietet es die wirtschaftliche Vernunft, frühzeitig anwaltlichen Rat einzuholen.
Im Übrigen ist eine Rechtsschutzversicherung auch im sozialrechtlichen Bereich ihr Geld wert. Bei einem sozialgerichtlichen Klageverfahren ist grundsätzlich die Eintrittspflicht eines Rechtsschutzversicherers bedingungsgemäss gegeben.
Da kann man als Rechtsuchender schon sehr viel gelassener sein, wenn das Prozessrisiko über einen eintrittspflichtigen Rechtsschutzversicherer abgesichert ist.
Anzumerken bleibt, dass in der Regel ein Rechtsuchender bei Vohandensein von wirtschaftlicher Bedürfdigkeit Anspruch auf Gewährung von (ratenweiser oder ratenfreier) Prozesskostenhilfe hat. In diesem Fall trägt die öffentliche Hand in Form der Landesjustizkasse die entstandene anwaltliche Vergütung.
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WELCHE TYPISCHEN BEREICHE UMFASST DAS SOZIALRECHT NOCH ?
- Grundsicherung bzw. ALG II / Hartz IV (SGB II)
- Rentenversicherungsrecht (SGB VI)
- Arbeitsförderungs- und Sozialversicherungsrecht (SGB IV)
- Familienlastenausgleichsrecht
- Recht der gesetzlichen Krankenversicherung (SGB V)
- Sozialhilferecht (SGB XII)
- Sozialversicherungsrecht
- Schwerbehindertenrecht (SchwbG)
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DEZERNAT: RA Rebber - Fachanwalt für Sozialrecht
                      Empfehlungsanwalt
Tacheles e.V.